Letzte Woche waren wir bei einem Webinar zu Trends im Marketing. Aussage einer Agentur in Zusammenhang mit Kommunikation für die Generation Z: „Nachhaltigkeit ist ein Trend, Unternehmen sollten darauf einsteigen und …. zur Not halt Bäume pflanzen.“ Autsch. Das tat weh. Kein Wunder, dass rund die Hälfte der Verbraucher den Eindruck hat, ein Unternehmen wolle nur sein Image aufbessern, wenn es Aussagen zur eigenen Nachhaltigkeit macht (41 % laut einer Capgemini-Studie, 53 % nach einer GIM-Nachhaltigkeitsstudie). Daher sollte sich jedes Unternehmen fragen: Wie kommuniziere ich Nachhaltigkeit richtig? Nämlich glaubwürdig …

Kunden wollen und erwarten Nachhaltigkeit

  • Rund 50 % der deutschen Verbraucher würden zu einer anderen Marke wechseln, wenn diese nachhaltiger ist.
  • 64 % sagen „nachhaltig einkaufen macht mich glücklich“.
  • 52 % haben eine emotionale Bindung an Produkte oder Organisationen, die sie als nachhaltig wahrnehmen.
    (Studie Capgemini II. Quartal 2020)

Nachhaltigkeits-Erwartung der Konsumenten trifft auf mangelhafte Kommunikation seitens der Unternehmen

  • Wieder rund 50 % wissen nicht, worauf sie bei der Auswahl nachhaltiger Produkte eigentlich genau achten sollten.
  • 49 % finden Nachhaltigkeitskommunikation (von Kosmetikprodukten) schwierig verständlich.
  • 29 % möchten Informationen nicht nur über das Produkt, sondern auch, dass das Unternehmen insgesamt Gutes tut (Gesundheit, Gesellschaft, Umwelt).
    (Studie VKE mit GIM 2020)

Laut einer anderen Befragung (Studie Smurfit Januar 2020) haben sogar 69 % Schwierigkeiten, nachhaltiges Handeln einer Marke nachzuvollziehen!

Dabei verstärken viele Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsaktiväten, denn sie wissen um die Wichtigkeit – sei es Einsicht und Wunsch nach auch künftig guter Lebensqualität, sei es mit Blick auf die Umsatzzahlen ….

Unternehmen fehlt Wissen um Nachhaltigkeit und um echte Nachhaltigkeitskommunikation

„Bäume pflanzen“, das erinnert an den alten Sparkassen-TV-Spot. Statt echter Kundenvorteile sollte mit Fähnchen gewedelt werden … So ähnlich ist unser Eindruck: den Unternehmen fehlt es häufig an Wissen, was der doch abstrakte Begriff „Nachhaltigkeit“ eigentlich konkret für sie bedeutet. Da ist es dann auch kein Wunder, dass Kunden die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen nicht nachvollziehen können. Sehr schade, denn echte Nachhaltigkeit bringt Vertrauen und Zufriedenheit, was wiederum zu einem Mehr an Umsatz führt – heute mehr denn je.

Dabei ist Nachhaltigkeit nicht auf das Produkt, auf die Verpackung beschränkt. Nachhaltigkeit muss im Unternehmen ganzheitlich betrachtet werden. So haben beispielsweise bisher nur 18 % der befragten Unternehmen dabei auch an ihre IT gedacht – an eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks ihrer Website / IT / digitalen Prozesse. Und 42 % wissen nicht, wie sie ihre Nachhaltigkeitsleistung überhaupt messbar machen sollen.

Nachhaltigkeit greifbar und kommunizierbar machen

Eine praktikable Lösung, um Nachhaltigkeit für ein Unternehmen ganzheitlich zu betrachten, alle Aspekte „zu erwischen“ und mögliche Key Performance Indikatoren zu identifizieren, ist ein Nachhaltigkeits-Check. Ein Beratungstag, an dem anhand der 17 Sustainable Developement Goals (SDGs) genau die vorgenannten Punkte individuell für die jeweilige Firma hinterfragt und bewertet werden.

Als Ergebnis bekommt das Unternehmen dann einen Nachhaltigkeits-Fahrplan mit Ansatzpunkten im gesamten Betrieb, inklusive der Kommunikation an die Kunden.

Besonders für Mittelständler eignet sich ein solcher Nachhaltigkeits-Check – ein überschaubares Invest, statt vieler Tausend Euro für diverse Manntage „Nachhaltigkeits-Consulting“. Und die Ergebnisse fließen dann in die Nachhaltigkeitskommunikation des Unternehmens ein. So wird Marketing glaubhaft nachhaltig und authentisch.

Reaktionen aus den ersten durchgeführten CheckN

„Überraschend – auf den Aspekt Lieferkette und unseren Einfluss darauf wäre ich gar nicht gekommen!“

„Ich hätte nie gedacht, dass wir an einem Tag so viel herausarbeiten.“

„Endlich weiß ich, wo wir ansetzen können … “

Mehr Infos über den CheckN per PDF oder fragen Sie uns einfach!

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