„Daheim ist es doch am schönsten, Toto“ stellte Judy Garland in ihrer Rolle als Dorothy im „Zauberer von Oz“ fest. Das merken wir – teils sehr unfreiwillig – in diesen Tagen. Corona, ein kleiner Virus, bringt uns dazu: wir müssen zuhause bleiben.  #quedateencasa #stayhome #daheimbleiben und wie die Hashtags alle heißen. Nicht nur im Privatleben, sondern auch für die Arbeit. Home Office macht´s möglich. media4nature ist darin ausführlich erprobt und sehr gut organisiert, der Agenturbetrieb läuft einwandfrei weiter.

In unserer Agentur hatten alle Kollegen schon lange ein eingerichtetes Home Office. Denn gerade bei unserer kreativen Tätigkeit ist es öfter mal nötig, sich zurückzuziehen und ohne „störende Einflüsse“ mehrere Stunden an einem Thema durchzuarbeiten. Außerdem ist es positiv für die Work-Life-Balance und nicht zuletzt für das Klima, wenn man auf den Arbeitsweg verzichtet – und ein positiver Nebeneffekt, Zeit und CO2 wird gespart.

Das Telefon und ein guter Messengerdienst sorgen dafür, dass alle Kollegen untereinander in Kontakt bleiben, sich schnell abstimmen können und nichts verloren geht. Ergänzt um Videocalls wird so das „normale Büroleben“ bestens ersetzt.

  • Vor-Ort-Meetings werden durch Telefonkonferenzen und Videomeetings ersetzt
  • Workshops zu Strategie, Nachhaltigkeit usw. können online stattfinden – z.B. mit Skype oder Zoom

Lernen aus der jetzigen Situation

Deutschland hat sich jahrelang sehr schwer getan mit Home Offices. Was in anderen Ländern schon länger üblich war, stieß in Deutschland auf Vorbehalte. „Zuhause, der tut ja dann gar nichts, ich kann nicht kontrollieren, ob der Mitarbeiter wirklich am PC sitzt, der daddelt nur im Internet herum …“, so argumentierten viele Chefs. Dazu kam noch die Sorge um die IT-Infrastruktur und Datensicherheit.

Und jetzt geht es auf einmal! Selbst die BaFin hat gestattet, dass bisher als „undenkbar aus dem Standort auszulagernde Tätigkeiten“ innerhalb eines Kreditinstitutes nun auch mittels Home Office erledigt werden können. VPN und relevante Sicherheitsmaßnahmen natürlich vorausgesetzt.

In einigen Wochen, oder Monaten, wird die Corona-Krise vorbei sein. Hoffentlich. Und hoffentlich sind möglichst viele von Ihnen gesund geblieben. Als positive Impulse sollten uns bleiben:

  • Home Office – inzwischen bei vielen Arbeitnehmern eingerichtet. Und erprobt.
  • Mehr virtuelle statt tatsächliche Meetings. Durch wegfallende Dienstreisen sparen Unternehmen Geld und CO2.
  • Rückbesinnen auf wieder stärkeres soziales Verhalten, mehr Verständnis für andere, weniger Streben nach Umsatz und Gewinn um jeden Preis.

In diesem Sinne: machen wir weiter. Aber eben nicht Business as usual, sondern als „besseres“ usual!