Am 24. Oktober besuchten wir das Unfolded Festival in Gmund, das jährlich von Gmund Papier veranstaltet wird. Neben spannenden Vorträgen (dieses Jahr: Customer Centricity) gibt es auch immer eine große Ausstellung. Man kann sich bei diesem Veranstalter schon denken, worum es geht: Papier. In verschiedensten Stadien und Verarbeitungen, aus verschiedensten Rohstoffen.

Für media4nature als Marketingagentur ist das natürlich sehr interessant. Für unsere Kunden nutzen wir ja schon seit Jahren Recyclingpapier, vor einiger Zeit kam dann auch Papier aus Grünschnitt dazu. Neben dem Papier als Material interessieren uns dann selbstverständlich auch die Druckverfahren und Veredelungsmöglichkeiten – hier gab es lange Jahre kaum eine ökologische Option.

2019: viele haben „Nachhaltigkeit“ entdeckt

Beim Rundgang durch die Gmund Fabrik – das ist übrigens sehr nett gemacht, die Ausstellerstände sind zwischen den für diesen Tag ruhenden Maschinen platziert – fiel uns auf:

  • 2018 dominierten noch Glitzer, Folien, Hingucker
  • dieses Jahr ging es an fast allen Ständen nur um „Nachhaltigkeit“
  • neben den klassischen Papier-Rohstoffen wird Gras (Grünschnitt) und vor allem Hanf gehypt
  • Prototypen zeigten ganze Messestände aus Papier (Karton bzw. gepresstem Hanf)
  • „Natürlich“ wird auch mit umweltfreundlichen Farben und Druckverfahren gearbeitet, das betonten viele Aussteller. Hakt man dann nach, kommen einige doch recht schnell ins Schwimmen …
  • mit Papier kann man wunderbare Hingucker basteln, besonders gefielen uns die Skulpturen von Paperwolf:

    

Interessant waren zwei Erlebnisse:

  • An einem Stand stellten wir uns – wie immer – als nachhaltige Agentur vor. „Wie lange denn schon?“ kam die Frage des Ausstellers. „Schon immer, also seit 2007.“ „Ach so, wir machen das erst seit 2 Jahren, muss man ja heutzutage …“
  • Großes Aufsehen erregten unsere Visitenkarten aus Samenpapier. Von einigen Ausstellern kam „ja, habe ich schon mal von gehört, aber noch nie gesehen“ oder gar verarbeitet. Und an einem Stand wollte eine Besucherin dann statt der Muster am Stand auch gleich unsere Samenpapier-Visitenkarte haben und fand sie viel interessanter als das Standangebot.

Customer Centricity aus vielen Blickwinkeln

Die Vorträge sollten „Kundenorientierung“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Hängen blieben vor allem folgende Aussagen:

  • Florian Kohler: Verkaufen soll Spaß machen, Beraten soll Spaß machen
  • alle in verschiedenen Worten: man muss dem Kunden zuhören, um ihn zu verstehen und das Passende anbieten zu können
  • Tom Wallmann: statt B2B oder B2C sollte man H2H arbeiten – nämlich human to human
  • BMW: ein guter Anbieter muss zukunftsorientiert denken, also nicht: was braucht der Kunde jetzt, sondern: was könnte der Kunde in Zukunft brauchen.

Daneben noch eine handfeste Aussage von Benedikt Böckenförde zu Social Media: Die einzig relevante „Währung“ sind die Interaktionen, also das Engagement, nicht die Anzahl der Follower. Viele Follower heißen nicht, dass auch viel passiert auf dem Account.

Fazit #unfoldedfestival

Gmund Papier hat mit dem Unfolded Festival eine wirklich inspirierende Veranstaltung geschaffen, bei der man erstens viele Produkt- und Designideen rund um Papier auf einem Fleck sieht. Und zweitens mit (teils) sehr spannenden Vorträgen und Gesprächen einiges an Ideen für den Weg nach Hause mitnimmt …

Ansonsten können wir nur unseren Slogan wiederholen:

Nachhaltigkeit. Alle reden jetzt darüber. Wir leben sie, seit 2007.

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