Mit WordPress lässt sich schnell eine optisch ansprechende und funktionale Website erstellen. Im ersten Teil stellten wir Tipps und Kniffe zu Back up, Security, Kommentaren und Aktualisierungen vor. Nun geht es weiter – darauf sollten alle WordPress Website-Betreiber achten.

Themes

In der Regel sind die Thems Twenty Twenty und / oder Twenty Nineteen usw. vorinstalliert. Wenn Sie ein anderes Theme – es gibt ja sehr viel für die verschiedensten Zwecke – installieren, dann löschen Sie die anderen, nicht benötigten Themes. Denn sie bieten Einfalltore für Hacker, belegen nur unnötigen Speicherplatz bei Back und vermelden immer wieder Aktualisierungswünsche.

Bilder

Hochgeladene Bilder brauchen in der Regel nur eine Webauflösung. Für eine optimale Anzeige reicht das. Rechnen Sie die Bilder aber schon vor dem Hochladen klein (maximal 500 bis 600 KB), nicht erst für die Anzeige. Sonst benötigen sie zu viel Speicherplatz bei den Back Ups / Sicherungen. Und löschen Sie nicht mehr benötigte Bilder aus dem Medien-Ordner.

Für ein optimales SEO versehen Sie alle Bilder mit einem passenden individuellen Alternativtext. Denn „IMG-20190524“ sagt nun wirklich nicht aus, dass dieses Bild unseren Agenturhund Klärchen zeigt …

Monitoring

Legen Sie sich ein Analysetool zu – es gibt kostenfrei, kostenpflichtige, es gibt welche nur für die Websitegeschwindigkeit (Webpagetest), es gibt Google Analytics mit seinen Vor- und Nachteilen … Egal, für welches Sie sich entscheiden, Sie sollten wissen,

  • wie die Performance Ihrer Site (Downzeit z.B.) ist
  • ob die Ladezeit akzeptabel ist
  • wie viele Besucher / Besuche die Site hatte
  • welches die meist (und wenigst) besuchten Seiten sind
  • wie die Verweildauer je Seite ist usw.

Regelmäßig anschauen und danach optimieren … so können auch Fehlentscheidungen vermieden werden. Als es beispielsweise einmal darum ging, welchen Blogartikel wir bei einem Kunden von der Startseite nehmen, waren wir alle einhellig für ein bestimmtes Thema. „Interessiert doch niemanden mehr“. Denkste, dieser Artikel war trotzdem Monat für Monat unter den häufig aufgerufenen. Während ein anderes Thema (hochaktuell, „brennend interessant“) trotz Startseitenpräsenz kaum angeclickt wurde. So konnte eine Fehlentscheidung vermieden werden …

Seiten, insbesondere Kontakt und Portfolio

Halten Sie Ihre Seiten immer aktuell. Prüfen Sie vor allem bei der Kontaktseite regelmäßig, ob a) die genannten Daten noch stimmen und b) das Kontaktformular funktioniert. Und das bitte in allen Browsern!

Übrigens, ein Google Captcha ist erstens nicht mehr zeitgemäss und zweitens datenschutzrechtlich auch bedenklich. Nutzen Sie lieber ein Image Captcha.

Falls Sie Social Media Icons einsetzen und / oder Mailadressen von Mitarbeitern nennen – bitte regelmäßig checken, ob sie noch up to date sind.

Falls Sie Ihr Portfolio darstellen – auch das bitte regelmäßig aktualisieren. Mit Fotos, Screenshots oder Videos.

Nicht mehr online stehende Seiten, die auch nie mehr benötigt werden, sollten gelöscht werden.
Und auch der Papierkorb sollte regelmäßig geleert werden, ein reines „in den Papierkorb schieben“ behält die Inhalte noch im Back End.

FAQ

Nehmen Sie FAQ auf Ihre WordPress Site. Zum einen dankt es Ihnen der Besucher, denn es werden sicher einige Fragen und Antworten vorweggenommen. Und zum anderen danken es Ihnen die Suchmaschinen, denn hier gibt es viele schöne Keywords, die man mit ein bißchen Inhalt unterfüttern kann …

 

Auch diese Tipps und Kniffe können natürlich nur an der Oberfläche kratzen. Gewiefte Programmierer und Agenturprofis haben selbstverständlich sehr viel mehr „auf dem Kasten“, um Ihre Website sicher zu machen. Dafür geht man ja auch zum Experten, hier reißen wir nur an. Wenn Sie mehr wissen wollen, fragen Sie uns.