Früher war die Trennung klar: man brauchte ein Produkt, informierte sich auf verschiedenen Sites, gekauft wurde dann auf der jeweiligen Shop-Site. Doch dann kam Social Media. Mal ganz abgesehen von der Möglichkeit, direkt im Social Media Kanal zu shoppen – Social Media steigert die Kauflust. Manchmal auch mal zu sehr … das zeigen einschlägige US-Marktforschungen.

Kaufreue nach Kaufimpuls über Social Media

58 % der Gen Z, 55 % der Millenials und 56 % der Generation X haben schon mindestens einmal bereut, etwas gekauft zu haben, nachdem sie das Produkt auf Social Media gesehen hatten. Deutlich höher liegt der Anteil sogar bei den Babyboomern (bis Jahrgang 1965) mit 62 % – entweder lassen diese sich leichter verführen, oder die Nach-Kauf-Reue kommt schneller.

Die von Bankrate / YouGov im Sommer 2023 durchgeführte Befragung zeigte auch, dass wir mitnichten von kleinen Summen reden. Impulskäufe aufgrund einer Inspiration von Social Media Posts lagen alles in allem bei rund 460 Euro pro Person.

Mehr Spontankäufe und Impulskäufe

Sucht ein Konsument etwas gezielt über eine Suchmaschine, oder auf einer Shop-Seite, so weiß er / sie ja schon, was gekauft werden soll. Bei Social Media „schlendert“ man dagegen durch die Posts, sieht hier etwas Lustiges, dort etwas Nachdenkliches, mal auch ein Produkt, dass einem gefällt – batsch, und schon setzt der „haben wollen“-Reflex ein.

Ein gewagter Vergleich: so ähnlich wie die Quengelware im Supermarkt … man sieht etwas, und hat spontan Lust darauf. Ob man es wirklich braucht, ob das Produkt seinen Preis wert ist – das wird in dem Moment ausgeblendet.

Und später kommt dann die sogenannte kognitive Dissonanz, die Kaufreue. Oder auch nicht … je nachdem. Auch wir sind dieser höheren Kauflust durch Social Media schon erlegen. Mit unseren Agenturhund-Accounts bei Bluesky und Instagram bewegen wir uns neben nachhaltigen und Marketing-Themen ja auch viel in der „Hundewelt“. Und da gibt es so süüüüüüüße Sachen, wie coole Bulldoggen-Plastiken oder diese Dackel-Socken oder oder …

Dackelsocken im Instagram-Account von Rauhaardackel_Fiete

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Fiete, @rauhaardackel_fiete

Halt. Stopp. Zurück zum Thema. Oder: was zu beweisen war. (Den Sockenkauf haben wir übrigens nicht bereut!)

Social Media steigert Kauflust durch Wohlfühl-Ambiente

Eigentlich ist das doch nichts anderes, als ein Laden, der seine Produkte ansprechend dekoriert anbietet. Am besten noch mit Musikberieselung. Und so ein Wohlfühlklima schafft, eine Entspanntheit – in der man halt schneller zugreift und Spontankäufe macht.

Anbieter sollten aber die Retourenquote im Auge behalten. Denn wenn zu viel Kaufreue vorkommt, wird das teuer für das Unternehmen, den Händler. Ansonsten spricht alles dafür, auch Social Media als Verkaufsplattform zu nutzen!

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