Das Geheimrezept für die optimale Postingfrequenz – das hätten wir auch gern. Gibt es aber nicht. Schon allein deswegen nicht, weil sich die Medien sehr stark unterscheiden. Für Twitter beispielsweise gelten andere Werte als für Instagram … Hier ein schneller Überblick für Social Media, wie oft man posten sollte.

Wobei die folgenden Tipps nur Leitlinien darstellen sollten. Es ist auch abhängig davon, welches Ziel Sie mit dem jeweiligen Account verfolgen. Und ob Sie Influencer sind, von dem / der täglich neuer Output erwartet wird. Ob Sie ein Unternehmen sind, das seine Produkte vorstellt. Oder Sie Service / Infos bieten. Und in welcher Tonality Sie posten.

Als erster Tipp gilt auf jeden Fall: wenn Sie nichts zu sagen haben (nichts Neues, Informatives, Lustiges …), dann sagen (= posten) Sie auch nichts. Das ist immer noch besser, als Ihre Leser zu langweilen.

Optimale Postingfrequenz bei Instagram

Hier gilt die „einmal-pro-Tag“-Regel für den Feed. Bei den Stories dürfen es ruhig ein paar mehr pro Tag sein. Und nicht vergessen: auch bei anderen reinschauen, liken, kommentieren.

Empfohlene Postinghäufigkeit für Twitter

Im Gegensatz zu Instagram oder Facebook lebt Twitter von Aktualität. Daher sind pro Tag bis zu 6 Tweets mit Content / Infos / Bild usw. sinnvoll. Und auf Twitter gilt noch mehr als auf anderen Social Media-Plattformen: interagieren! Liken, antworten, retweeten.

Wie oft man auf Facebook posten sollte

Bei Facebook sind wir zurück bei der „once-a-day“-Empfehlung – maximal.

TikTok, Pinterest und Youtube nicht „überschütten“

Auch bei diesen Plattformen gilt: regelmäßig, aber mäßig. Einmal pro Tag reicht.

Interessante Research-Erkenntnisse zur Postinghäufigkeit

Über viele Jahre hat die Nielsen Norman Group User beobachtet und befragt, warum sie (Unternehmens-/Marken-)Accounts folgen, was ihnen gefällt, warum sie entfolgen. Ihre Erkenntnisse:

  • Zu häufiges Posten vergrault die Follower. Sie sehen nur noch „Unternehmen xyz“ und haben Angst, anderes für sie Wichtiges zu verpassen. Manche nennen es sogar „Informations-Umweltverschmutzung“!
  • Irrelevante Informationen langweilen. Erwartet wird Spannendes, Amüsantes, Neues. Kurz gesagt, Relevantes!
  • User mögen es, wenn ihre Meinung gefragt ist. Also immer mal wieder eine offene Frage einbauen, oder eine kleine Umfrage. Aber wirklich nur „klein“, sodass man mit zwei, drei Clicks oder Sätzen mitmachen kann. Muss der User zu viel seiner Zeit „opfern“, findet er es schon wieder zu anstrengend und macht nicht mit, bzw. entfollowt im schlimmsten Fall.
  • Wenn Sie als Accountinhaber von den Followern eine Interaktion auf Ihren Post erwarten, dann sagen Sie es klar. In Marketing-Worten: der Call-to-Action muss deutlich sein.
  • User folgen einem Account immer mit einer bestimmten Erwartung. So wird vom Twitteraccount unseres Agenturhundes Klärchen sowohl Amüsantes erwartet  – aber eben auch Informatives zu Nachhaltigkeit, Öko, Marketing. Wenn wir jetzt auf einmal Frisurtipps posten würden (um ein abstruses Beispiel zu nehmen), wären die Follower irritiert. Und würden abwandern.

Übrigens, letztes Jahr hatten wir einmal Grundwissen zu den Social Media Plattformen Twitter und Instagram zusammengestellt.

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