346 Millionen Kilogramm Fleisch landen allein in Deutschland jährlich im Müll. Dafür mussten Millionen von Schweinen, Kühen und Hühnern sinnlos sterben! Das ist der eine Aspekt, warum man Fleisch überlegt und nicht zuviel einkaufen sollte. Der andere – es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klima. Auf einen einfachen Nenner gebracht: Weniger Fleisch, besseres Klima!

Unterschiedliche CO2-Emissionen für Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel

Der Verzehr von Fleisch erhöht unseren ökologischen Fußabdruck. Denn bei der „Erzeugung“ (ein fürchterliches Wort in Zusammenhang mit Lebewesen, nämlich den Tieren) fallen klimaschädliche CO2-Emissionen an. Diese entstehen

  • in der Aufzucht: Stallbetrieb, Düngung / Bewässerung Weiden, Fütterung und Tränkung, nicht zu vergessen das Methangas der Widerkäuer
  • bei der Schlachtung
  • während des Transports: Verpackung, Lagerung, Transport selbst.

Das sind die sogenannten „direkten Emissionen“. Hierzu hat der WWF für die einzelnen fleischlichen Nahrungsmittel Berechnungen erstellt:

DeutschlandPro-Kopf-Verbrauch p.a.Emissionen kg CO2 je kg FleischEmission p.a. pro Kopf
Rindfleisch12,6 kg20,65 kg CO2260,2 kg CO2
Schweinefleisch54,4 kg7,99 kg CO2434,8 kg CO2
Geflügel19,3 kg4,22 kg CO281,5 kg CO2
Fisch15,7 kg4,12 kg CO264,6 kg CO2

Rein aus Klimagründen spricht beim Fleischkonsum also alles für mehr Geflügel und Fisch, und weniger Verzehr von Rindfleisch. Und wenn schon Fleisch, dann mit Bioqualität, sodass man weiß: die Tiere hatten vorher ein gutes Leben. Nicht nur in den Werbespots, sondern auch „in echt“ genug Auslauf, ausreichend Platz im Stall, kennen eine grüne Wiese, blauen Himmel, Sonne und Wind.