„Heutzutage muss man in Social Media präsent sein!“ „Social Media steigert die Bekanntheit.“ „Dieser Socia Media Clip ging viral, Mega quasi kostenlose Werbung, das will ich auch!“ Stimmt. Aber wie geht erfolgreiches Social Media Marketing?
„Ich will junge Leute erreichen. Also brauche ich Social Media. Was schlagen Sie vor?“ Unsere Gegenfrage: wie viel Budget wollen Sie zum Fenster rausschmeißen? Damit Social Media Marketing erfolgreich ist, braucht es kein diffuses „wir machen jetzt Social Media“, sondern erstmal viele zu klärende und zu entscheidende Punkte. Und immer wieder Fokus auf das Ziel.
Ist Ihre Zielgruppe überhaupt auf Social Media aktiv? Wenn ja, auf welcher Plattform?
Hierzu sollte die (gewünschte oder vorhandene) Zielgruppe möglichst genau beschrieben sein: von sozio-demographische Daten, über Präferenzen bis zu Nutzung der verschiedenen Social Media-Plattformen. Die klassische Aussage „auf TikTok sind die Jungen, Facebook ist was für die Silver Surfer“ muss längst schon differenziert betrachtet werden! Anderes Beispiel: auf LinkedIn sind die Menschen mit ihrer „Arbeitspersönlichkeit“ unterwegs, Instagram wird zu Freizeitzwecken genutzt,
Entsprechende Studien und Auswertungen sind vielfältig online zu finden. Also: Zielgruppe und Social Media-Plattform müssen matchen!
Nutzung Social Media heißt nicht automatisch affin für Produkte, Brands, Angebote
Viele sind auf Instagram präsent, konsumieren aber nur passiv – wie es so schön in Marketing-Deutsch heißt. Sie schauen sich einen Post nach einem Reel nach einer Story hintereinander an, liken in immer weniger Fällen (ist zuviel Aufwand, da müsste man ja aktiv werden!) und in noch weniger Fällen geht es in eine Interaktion mit dem Account. Daher muss in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, was die jeweilige Zielgruppe anschaut, sowie ob und wie sie interagiert.
Selbst bei LinkedIn, einem Social Media-Netzwerk, dessen Name schon „vernetzen“ und somit „kommunizieren“ suggeriert, geht der Trend seit vielen Monaten eher zu „ich gucke mir an“ statt „ich interagiere“.
Erfolgreiches Social Media Marketing erfordert Aufwand: Community-Aufbau
Jetzt haben wir also den erfolgversprechenden Social Media Kanal identifiziert, und mit mehr oder weniger Aufwand und Budget die ersten Reels / Posts gepostet. Ja, und nun? Warum reagiert denn keiner?
media4nature vergleicht das gern mit „ich stehe auf einem leeren Marktplatz mit Megaphon und brülle meine Botschaft heraus“. Sie bemerken das wichtige Wort? Richtig: leer. Um Ihr Angebot an den Mann, an die Frau zu bringen, brauchen Sie erstmal Zuhörer. Zuschauer. Im Social Media-Deutsch Follower genannt. Follower gewinnt man auf verschiedene Weisen:
- Follower kaufen – bloß nicht.
- passenden Accounts (Zielgruppe, oder Accounts mit ähnlichen Interessen) folgen und hoffen, dass derjenige gegenfolgt
- mit anderen Accounts interagieren, dort liken, kommentieren, zum Besuch des eigenen Accounts einladen und hoffen, dass derjenige dann folgt
- einen Super Content bieten, sodass einer der bisherigen Follower diesen repostet und dadurch neue Accounts aufmerksam werden und folgen.
Sie merken den Knackpunkt? Das ist Aufwand. Kostet Zeit. In der Regel 5 bis 6 Monate. Und man muss ein bisschen Hirnschmalz investieren. Aber ohne geht es nicht, und es lohnt sich.
Fokus: Warum machen Sie Social Media Marketing?
Genau diese Frage sollten Sie sich immer wieder stellen. Und hinterfragen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Sie haben ja ein Ziel, warum Sie Social Media Marketing machen wollen. Sie möchten neue Kundengruppen erschließen. Sie wollen verkaufen / Ihr Angebot soll bekannter werden / Sie möchten ein bestimmtes Image bei Ihren Stakeholdern erzielen. Je nachdem ist der passende Social Media Kanal ausgewählt worden.
Und ja, wir empfehlen, erstmal nur einen Kanal zu bespielen. Das ist aufwendig genug. Läuft der – und das kann wie gesagt rund 6 Monate dauern – dann können Sie sich an den nächsten wagen. Aber auch nur dann, wenn Sie dort ebenfalls Erfolgschancen sehen. Denn nur „weil alle da sind“, brauchen Sie nicht auch einen Kanal auf Youtube, Instagram, Facebook, Threads, X (Twittter), Bluesky, LinkedIn, Snapchat, WhatsApp, Twitch, Reddit, Pinterest. Jede dieser Social Media-Plattformen hat ihre eigenen Anforderungen und Gepflogenheiten bei der Nutzung. Natürlich kann man Content recyceln. Aber was auf Insta gut läuft, floppt mit größter Wahrscheinlichkeit auf Blueysky.
Der wichtigste Erfolgsfaktor für Social Media-Marketing
Der ist aus unserer Sicht viel Geduld. Nicht ungeduldig werden. Für den Aufbau einer Social Media-Präsenz mit einer signifikanten Anzahl Follower und damit einer Community, die auch Umsatz verspricht, braucht es mindestens 6 Monate – nach Livegang. Die Vorarbeiten (Recherche, Auswahl Social Media Plattform usw). sind hier gar nicht mitgerechnet.
Dieses „Geduld haben und Dranbleiben“-Müssen unterschätzen viele Auftraggeber. Unabhängig davon, ob sie selbst das Content Erstellen, Posten und Community-Aufbauen-und-Managen übernehmen, oder es an eine Agentur ausgelagert haben – es braucht seine Zeit. Wenn man dann mittendrin frustriert abbricht („bringt ja nicht das gewünschte Ergebnis“), dann hat man nur Ressourcen und Budget verschleudert.
Übrigens, ganz interessant bei der Entscheidungsfindung, auf welche Social Media-Plattform man gehen sollte, auch nachhaltige Aspekte berücksichtigen: das ist die CO2-Bilanz von Social Media
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