Eigentlich müsste es ja statt Zero-Click-Suche korrekt Zero-Click-Suchergebnis-Anzeige heißen. Denn darum geht es bei der Zero-Click-Strategie, die Google seit einiger Zeit strikt verfolgt. Was verbirgt sich dahinter?
Zero-Click-Suche ist bequem für den Suchenden
Nach einer Suche wurden früher in der SERP (Search Engine Result Page) die Ergebnisse angeteasert, mit Link zur Website, von der der Text stammt. Das heißt, der Suchende musste dann jeweils noch „einen Click“ tätigen, um zu sehen, ob seine Frage beantwortet wurde, ob er die gewünschte Info erhalten hat.
Mit der „Null-Click-Strategie“ zeigt Google sofort die Antworten auf die Frage an. Entweder schon gleich im sichtbaren Bereich, oder man muss noch einen Text aufklappen:
Das ist schneller und übersichtlicher als früher, wo man gegebenenfalls nach einer enttäuschenden Erfahrung (die Website, auf die man geleitet wurde, hatte nicht die gewünschte Info, also zurück zu Google und anderen Link probieren …) länger brauchte, um sein Ergebnis zu erhalten.
Warum setzt Google die Zero-Click-Strategie um?
1. Um den Suchenden auf der eigenen Website zu halten. Er / sie muss nicht weg von Google – früher war man nach Click auf die verweisende URL weg von der Suchmaschine … und damit auch weg von der Werbung, mit der Google ja ihr Geld verdient.
2. So werden Unternehmen animiert (positiv ausgedrückt), Google Ads zu schalten, um wieder nach oben, prominent in den sichtbaren Bereich mit ihrer Anzeige und der URL zu kommen. Keine Anzeige – (fast) keine Sichtbarkeit. Anzeige – Sichtbarkeit und Einnahme für Google.
Ist SEO damit überflüssig geworden?
Auf den ersten Blick könnte man das meinen. Denn warum soll man sich bemühen, seine Website und seinen Content für Google & Co attraktiv zu machen, wenn sie doch nur das Passende herauspicken und man keine Belohnung in Form eines Visits auf der Website erhält?
Aber das ist zu kurz gedacht. Denn man wird ja als Quelle der Information genannt, mit Link. Selbst wenn es weniger Clicks gibt als früher, man wird für den Suchenden sichtbar. Und relevanter, wenn es um dieses Thema geht.
Und da der Mensch bekanntlich eher bequem ist, liest er von oben nach unten. Also sollte Ziel sein, möglichst die oberste Position (genannt Position Null) auf der Suchergebnisseite zu kriegen.
Wie man dahin kommt – indem man den Google-Crawler und den Algorithmus davon überzeugt, dass man besonders relevanten, qualitativ hochwertigen Inhalt auf einer technisch einwandfreien Website bietet. Das bedeutet neben den Programmier-Hausaufgaben (kurze Ladezeit, strukturierte Daten usw.) auch weiterhin spannenden und relevanten Content. Am besten noch unique, also nicht dasselbe Blabla, das man überall liest.
Fazit: SEO bleibt auch weiterhin eine Pflichtaufgabe für alle, die Websites erstellen.
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