FAQ zu Nachhaltigkeit und Marketing2020-04-04T16:12:13+02:00

Diese FAQ sind rund um Nachhaltigkeit und Marketing interessant

Wofür steht CSR?2020-08-12T14:27:28+02:00

CSR ist die Abkürzung für Corporate Social Responsibility. Dieser Begriff wird seit den 2010er-Jahren immer wichtiger im Mangement und in der Führung eines Unternehmens. Denn Unternehmen haben eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, jede Handlung eines Unternehmens hat Folgen – wirtschaftliche, ökologische, soziale.

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße sind Unternehmen verpflichtet, jährlich einen CSR-Report zu erstellen.

Wie verläuft eine Nachhaltigkeitsberatung?2020-08-12T13:52:14+02:00

Nachhaltigkeitsberatung – braucht man die wirklich? Man weiß doch, Nachhaltigkeit umfasst ökologische, soziale und ökonomische Aspekte. Viele Unternehmen denken aber, die Nachhaltigkeit bezieht sich „nur“ auf ihr Produkt. Richtiger ist ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Bereiche eines Unternehmens umfasst und auf ihre Nachhaltigkeit prüft. So kann auch eine Fluggesellschaft, deren Produkt (Flüge) unter CO2-Emissions-Gesichtspunkten nicht nachhaltig ist, durchaus auch innerhalb der Firma nachhaltig handeln.

Eine Nachhaltigkeitsberatung kann sehr verschieden ablaufen.Wo fängt man an, was ist bereits umgesetzt, wie misst man eigentlich Nachhaltigkeit?

Um sich einen Überblick zu verschaffen, Nachhaltigkeit für ein Unternehmen ganzheitlich zu betrachten, alle Aspekte „zu erwischen“ und mögliche Key Performance Indikatoren zu identifizieren, bietet sich der CheckN an. Ein Beratungstag, an dem anhand der 17 Sustainable Developement Goals (SDGs) genau die vorgenannten Punkte individuell für die jeweilige Firma hinterfragt und bewertet werden.

Als Ergebnis bekommt das Unternehmen dann einen Nachhaltigkeits-Fahrplan mit Ansatzpunkten im gesamten Betrieb, inklusive der Kommunikation an die Kunden.

Besonders für Mittelständler eignet sich ein solche Nachhaltigkeits-Beratung – ein überschaubares Invest, statt vieler Tausend Euro für diverse Manntage „Nachhaltigkeits-Consulting“.

Wie kann meine Corporate Identity grüner werden?2019-05-17T15:51:50+02:00

Die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen gelingt, wenn ein ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Dies geschieht durch festgelegte Umwelt- und Sozialstandards, beispielsweise in der Logistik einer Firma. Zudem sollte man nachhaltige Designkonzepte und Produktinnovationen aufstellen. Eine nachhaltige Personalstrategie lässt die
CI nicht nur extern, sondern auch intern grüner werden.

Die Erstellung eines CSR-Reports hilft dabei, Klarheit zu gewinnen. Und zwingt zur jährlichen Überprüfung, ob die Corporate Social Responsibility auch eingehalten wurde, wo es Optimierungsansätze gibt, und wo Nachholbedarf.

Noch ein paar Gedanken zu einer „grünen“ Corporate Identity:

  • nur wenn intern genauso nachhaltig gedacht wird, ökologisch, sozial, fair, dann kann man auch glaubwürdig nach außen eine grüne CI verkörpern
  • im Kundenverkehr Recyclingpapier einsetzen und firmenintern nicht, dazu jede Mail ausdrucken und Papier nur einseitig verwenden – das geht nicht
  • gute Stimmung, Ehrlichkeit, Akzeptanz, Vertrauen – wie man seine Mitarbeiter behandelt, behandelt man auch die Kunden. Und umgekehrt.
  • Soziale oder ökologische Aktionen wie „Ich räume mit allen Kollegen 1 Tag Abfall im Park auf“ oder „Wir pflanzen Bäume“ schaffen einen Zusammenhalt. Und bewirken auch nach außen hin Glaubwürdigkeit.

 

 

Wie erstellt man einen CSR-Report?2020-08-17T14:57:08+02:00

Ein CSR-Report soll die Aktivitäten eines Unternehmens in Bezug auf die Corporate Social Responsibility abbilden. Er soll die freiwilligen, über rechtliche Vorschriften hinausgehenden Anstrengungen hinsichtlich der gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens zeigen.

Wer muss einen CSR-Report erstellen?

Unternehmen ab einer bestimmten Größe sind gesetzlich dazu verpflichtet. Andere Unternehmen, wie auch wir als nachhaltige Werbeagentur, erstellen freiwillig einen CSR-Report.

An wen richtet sich ein CSR-Report?

Das ist die erste zu klärende Frage. Ganz offen: soll Ihr CSR-Report gelesen werden? Oder erstellen Sie ihn nur, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind? Ein CSR-Report soll die Stakeholder einer Gesellschaft informieren. Hier muss man aber schon differenzieren, denn ein Stakeholder kann ein Aktionär, ein Kunde, ein Lieferant sein – quasi jeder, der ein Interesse an Ihrem Unternehmen hat.

Wer ist Ihre gewünschte Leserschaft, für wen erstellen Sie den CSR-Report:

  • die Gesellschafter (Aktionäre, Teilhaber)
  • Ihre Mitarbeiter
  • Ihre Kunden
  • die Geschäftspartner
  • Finanzanalysten
  • externe Prüfer.

Je nach Zielgruppe können es andere Schwerpunkte sein, auch Optik und Präsentationsform hängen davon ab. Last but not least: soll der CSR-Report auch als Handout, in Printform, erstellt werden, oder ausschließlich digital?

Was soll der CSR-Report beinhalten?

Er soll möglichst alle Kriterien zu Ethik, Ökologie, Nachhaltigkeit und Sozialem im jeweiligen Unternehmen nennen und den Umsetzungsstand erfassen. Orientierung bei der Erstellung eines CSR-Reports gibt zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, kurz DNK. Er umfasst 20 Kriterien, beispielsweise Strategie, Ziele, Regeln und Prozesse. Die 20 DNK-Kriterien können dann im Nachhaltigkeitsbericht quasi „abgearbeitet“ werden. Dabei sagt die Checkliste des DNK für jedes der 20 Kriterien, anhand welcher Aspekte und wie man es misst.

Beispiele CSR-Kriterien:

DNK 3 – Ziele
Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

1. Aspekt: Berichten Sie, welche mittel- und langfristigen Ziele sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat.

2. Aspekt: Erläutern Sie, welche Ziele mit besonders hoher Priorität behandelt werden und erläutern Sie, wie und warum Sie zu dieser Priorisierung kommen.

3. Aspekt: Erläutern Sie, wie die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert wird und wer im Unternehmen dafür zuständig ist.

4. Aspekt: Berichten Sie, ob und wie Sie sich bei Ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen beziehen.

DNK 12 – Ressourcenmanagement
Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

1. Aspekt: Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für die Ressourceneffizienz und die ökologischen Aspekte Ihrer Unternehmenstätigkeit.

2. Aspekt: Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

3. Aspekt: Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

4. Aspekt: Berichten Sie über wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit, aus ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben.

Informationen und Kennzahlen dazu:

  • GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen
  • GRI SRS-302-1: Energieverbrauch innerhalb der Organisation
  • GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
  • GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
  • GRI SRS-306-2: Abfall nach Art und Entsorgungsmethode
  • EFFAS E04-01: Gesamtgewicht des Abfalls
  • EFFAS E05-01: Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird
  • EFFAS E01-01: Gesamter Energieverbrauch

Aufbau des CRS-Reports

Vor Beginn der Erstellung sollte man alle o.g. Fragen geklärt haben:

  • Optik – mit Bildern, Grafiken, bunt oder schwarz / weiß?
  • Umfang – bei einem Print-CRS-Report muss die Seitenzahl immer durch 4 teilbar sein.
  • Sprache / Verständlichkeit – Content für Spezialisten (Finanzanalysten z.B.) oder für alle?
  • Inhaltliche Schwerpunkte je nach Zielgruppe  – für Kunden bieten sich regionale soziale und ökologische Projekte an, für die eigenen Mitarbeiter eher die Entwicklung Personalkennzahlen usw.

Natürlich kann man sich das alles selbst erarbeiten. Hilfreich ist ein Raster, an dem man sich vorwärts arbeiten kann. Gute Hilfestellung bieten CSR-Berichte anderer Unternehmen, am besten solcher, die schon seit einigen Jahren berichten. Alternativ und einfacher geht es, wenn man eine Agentur beauftragt, die schon Erfahrung in der Erstellung solcher Nachhaltigkeitsberichte hat. (Übrigens, so sieht der CSR-Report von media4nature aus ….) Eines aber bleibt Aufgabe im Unternehmen: die Infos und Kriterien „herbeizuschaffen“, die den Inhalt bilden.

Und wenn Sie sich jetzt fragen, wo beim Thema CSR anfangen – fragen Sie uns. Von der Beratung bis zur Umsetzung, wir stehen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Was kann man an einem Flyer umweltfreundlich machen?2020-08-12T13:53:02+02:00

Ein Flyer (Werbehandzettel) oder ein Beileger besteht ja aus Papier. Also fällt als Erstes das verwendete Papier zum Stichwort „Ökologie“ ein. Insgesamt entscheiden diese Faktoren über das Maß der Umweltfreundlichkeit:

  • eingesetztes Papier: Recyclingpapier, gebleicht oder ungebleicht, aus welchem Rohstoff?
  • Farben für den Print: keine umweltschädlichen Chemikalien, keine Lacke usw.
  • Produktionsverfahren
  • Länge und Art der Transporte, sowohl der genutzten Materialien als auch des fertigen Flyers
  • Reduktion des emittierten CO2
  • Recyclingfähigkeit
  • Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten.

 

Was ist nachhaltiger Content – was macht Content nachhaltig?2019-05-02T16:37:33+02:00

Content beschreibt den textlichen Inhalt von etwas. Umgangssprachlich hat sich Content hauptsächlich als Bezeichnung für das eingebürgert, was man auf Internet-Seiten inhaltlich findet. Also nicht die Links, Bestellmöglichkeiten, Bilder, Produkte, sondern Informationen. Das lässt sich vielleicht am einfachsten am Beispiel eines Webshops erklären: hier gibt es die Produktbilder, die Preise, den Link zum Warenkorb / dem Bestellablauf. Und die Produktbeschreibung – das ist der Content. Je ausführlicher und informativer dieser für den Interessenten ist, desto besser ist der Content.

Eigentlich ist demnach jeder Content nachhaltig, solange er im Netz steht. Und er ist dann nachhaltig, wenn er sich um nachhaltige Themen dreht.

In unserem Verständnis ist Content dann nicht mehr nachhaltig, wenn er den Leser keinen Mehrwert bietet oder gar hinters Licht führt. Reines Aneinanderreihen von Keywords ohne brauchbare Informationen ist nicht nachhaltiger Content. Ganz offen gesagt, genau wie dieser Eintrag hier … bitte verzeihen Sie uns die ehrlichen Worte. Aber ein Beispiel zeigt es nun einmal am besten und in machen Fällen braucht man für Suchmaschinen nicht nachhaltigen Content.

Deswegen unser Tipp: Lesen Sie lieber, was nachhaltiges Marketing ausmacht, oder die Infos in unserem Blog. Dort finden Sie nachhaltigen Content.

 

Was ist Green Marketing?2020-08-12T14:12:14+02:00

Green Marketing ist Marketing, das ökologische Aspekte beachtet. Und zwar in allen „Disziplinen“, die zum klassischen Marketing gehören, also

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb.

Green Marketing fängt demnach eigentlich schon beim Produkt an. Jetzt kann aber nicht jedes Produkt öko sein. Auch bei der Preispolitik ist es bei vielen Produkten schwierig, ökologische Aspekte mit einzubeziehen.

Sehr viel stärker ist die Beachtung der Umweltfreundlichkeit und des Klimaschutzes in der Vermarktung und beim Vertrieb. Hier kommen Aspekte wie

  • CO2 Einsparung
  • eingesetzte Materialien
  • Produktionsverfahren
  • Print oder digital?
  • Länge der Transportwege

ins Spiel. Recyclingfähigkeit, Reduktion des emittierten CO2, Vermeidung umweltschädlicher Chemikalien, Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten … das alles macht Green Marketing aus.

Andere Bezeichnungen sind „umweltfreundliches Marketing“ oder „ökologisches Marketing“. „Nachhaltiges Marketing“ dagegen fasst den Begriff weiter und beachtet neben den ökologischen Auswirkungen auch die sozialen und ethischen Komponenten.

Was ist ein CheckN?2020-05-11T11:28:29+02:00

CheckN ist ein Nachhaltigkeits-Check für Unternehmen und bewertet den Stand betrieblicher Nachhaltigkeit auf der Grundlage der SDGs der Vereinten Nationen. Der CheckN darf nur von B.A.U.M. oder deren zertifizierten Beratern durchgeführt werden, er findet als Workshop vor Ort statt.

Abgerundet wird der Workshop zum CheckN mit Handlungsempfehlungen. Auch Schnittstellen zu zertifizierbaren Nachhaltigkeitsansätzen wie DNK, GWÖ, GRI u.a. werden aufgezeigt.

media4nature ist zertifizierter Anbieter des CheckN in Bayern, speziell für die Region Mittelfranken, also Nürnberg, Fürth, Erlangen, Bamberg, Bayreuth usw.

Als Ergebnis des Nachhaltigkeitscheck CheckN erhält das Unternehmen eine Auswertung sowie eine Urkunde zu seiner Nachhaltigkeit. Denn man kann viel reden über „wie toll nachhaltig wir sind“ – die Urkunde beweist es auf Basis einer externen unabhängigen Prüfung.

Alles über den Nachhaltigkeitscheck auf einen Blick …

Was bedeutet nachhaltiges Marketing?2020-08-12T14:58:37+02:00

Nachhaltiges Marketing bedeutet, in allen Bereichen des Marketings neben allen anderen Aspekten auch an die Auswirkungen auf Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu denken.

Sein Marketing nachhaltig auszurichten, heißt:

  • langfristig zu denken
  • möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen
  • den CO2-Ausstoß zu reduzieren
  • keine für Mensch, Tier, Umwelt schädlichen Stoffe (z.B. Lacke bei einer Veredelung) einzusetzen
  • sich bei jeder Maßnahme zu fragen, ob sie ökologisch, sozial, ethisch ist.

Dies beinhaltet somit nicht nur die „klassischen Marketingpfeiler“

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb,

sondern auch (und gerade) die Zusammenarbeit mit Partnern – Geschäftspartnern, Lieferanten, Händlern.

Nachhaltiges Marketing umfasst mehr Kriterien als Grünes Marketing oder ökologisches Marketing. Während Letztgenannte“nur“ die ökologischen Aspekte beachten, bedeutet Nachhaltigkeit auch soziale und ethische Aspekte.

Warum soll ich bei Marketing auf Nachhal