FAQ zu Nachhaltigkeit und Marketing2020-04-04T16:12:13+02:00

Diese FAQ sind rund um Nachhaltigkeit und Marketing interessant

Wofür steht CSR?2020-08-12T14:27:28+02:00

CSR ist die Abkürzung für Corporate Social Responsibility. Dieser Begriff wird seit den 2010er-Jahren immer wichtiger im Mangement und in der Führung eines Unternehmens. Denn Unternehmen haben eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, jede Handlung eines Unternehmens hat Folgen – wirtschaftliche, ökologische, soziale.

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße sind Unternehmen verpflichtet, jährlich einen CSR-Report zu erstellen.

Wie verläuft eine Nachhaltigkeitsberatung?2020-08-12T13:52:14+02:00

Nachhaltigkeitsberatung – braucht man die wirklich? Man weiß doch, Nachhaltigkeit umfasst ökologische, soziale und ökonomische Aspekte. Viele Unternehmen denken aber, die Nachhaltigkeit bezieht sich „nur“ auf ihr Produkt. Richtiger ist ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Bereiche eines Unternehmens umfasst und auf ihre Nachhaltigkeit prüft. So kann auch eine Fluggesellschaft, deren Produkt (Flüge) unter CO2-Emissions-Gesichtspunkten nicht nachhaltig ist, durchaus auch innerhalb der Firma nachhaltig handeln.

Eine Nachhaltigkeitsberatung kann sehr verschieden ablaufen.Wo fängt man an, was ist bereits umgesetzt, wie misst man eigentlich Nachhaltigkeit?

Um sich einen Überblick zu verschaffen, Nachhaltigkeit für ein Unternehmen ganzheitlich zu betrachten, alle Aspekte „zu erwischen“ und mögliche Key Performance Indikatoren zu identifizieren, bietet sich der CheckN an. Ein Beratungstag, an dem anhand der 17 Sustainable Developement Goals (SDGs) genau die vorgenannten Punkte individuell für die jeweilige Firma hinterfragt und bewertet werden.

Als Ergebnis bekommt das Unternehmen dann einen Nachhaltigkeits-Fahrplan mit Ansatzpunkten im gesamten Betrieb, inklusive der Kommunikation an die Kunden.

Besonders für Mittelständler eignet sich ein solche Nachhaltigkeits-Beratung – ein überschaubares Invest, statt vieler Tausend Euro für diverse Manntage „Nachhaltigkeits-Consulting“.

Wie kann meine Corporate Identity grüner werden?2019-05-17T15:51:50+02:00

Die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen gelingt, wenn ein ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Dies geschieht durch festgelegte Umwelt- und Sozialstandards, beispielsweise in der Logistik einer Firma. Zudem sollte man nachhaltige Designkonzepte und Produktinnovationen aufstellen. Eine nachhaltige Personalstrategie lässt die
CI nicht nur extern, sondern auch intern grüner werden.

Die Erstellung eines CSR-Reports hilft dabei, Klarheit zu gewinnen. Und zwingt zur jährlichen Überprüfung, ob die Corporate Social Responsibility auch eingehalten wurde, wo es Optimierungsansätze gibt, und wo Nachholbedarf.

Noch ein paar Gedanken zu einer „grünen“ Corporate Identity:

  • nur wenn intern genauso nachhaltig gedacht wird, ökologisch, sozial, fair, dann kann man auch glaubwürdig nach außen eine grüne CI verkörpern
  • im Kundenverkehr Recyclingpapier einsetzen und firmenintern nicht, dazu jede Mail ausdrucken und Papier nur einseitig verwenden – das geht nicht
  • gute Stimmung, Ehrlichkeit, Akzeptanz, Vertrauen – wie man seine Mitarbeiter behandelt, behandelt man auch die Kunden. Und umgekehrt.
  • Soziale oder ökologische Aktionen wie „Ich räume mit allen Kollegen 1 Tag Abfall im Park auf“ oder „Wir pflanzen Bäume“ schaffen einen Zusammenhalt. Und bewirken auch nach außen hin Glaubwürdigkeit.

 

 

Wie erstellt man einen CSR-Report?2021-06-07T13:28:09+02:00

Ein CSR-Report soll die Aktivitäten eines Unternehmens in Bezug auf die Corporate Social Responsibility abbilden. Er soll die freiwilligen, über rechtliche Vorschriften hinausgehenden Anstrengungen hinsichtlich der gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens zeigen.

Wer muss einen CSR-Report erstellen?

Unternehmen ab einer bestimmten Größe sind gesetzlich dazu verpflichtet. Andere Unternehmen, wie auch wir als nachhaltige Werbeagentur, erstellen freiwillig einen CSR-Report.

An wen richtet sich ein CSR-Report?

Das ist die erste zu klärende Frage. Ganz offen: soll Ihr CSR-Report gelesen werden? Oder erstellen Sie ihn nur, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind? Ein CSR-Report soll die Stakeholder einer Gesellschaft informieren. Hier muss man aber schon differenzieren, denn ein Stakeholder kann ein Aktionär, ein Kunde, ein Lieferant sein – quasi jeder, der ein Interesse an Ihrem Unternehmen hat.

Wer ist Ihre gewünschte Leserschaft, für wen erstellen Sie den CSR-Report:

  • die Gesellschafter (Aktionäre, Teilhaber)
  • Ihre Mitarbeiter
  • Ihre Kunden
  • die Geschäftspartner
  • Finanzanalysten
  • externe Prüfer.

Je nach Zielgruppe können es andere Schwerpunkte sein, auch Optik und Präsentationsform hängen davon ab. Last but not least: soll der CSR-Report auch als Handout, in Printform, erstellt werden, oder ausschließlich digital?

Was soll der CSR-Report beinhalten?

Er soll möglichst alle Kriterien zu Ethik, Ökologie, Nachhaltigkeit und Sozialem im jeweiligen Unternehmen nennen und den Umsetzungsstand erfassen. Orientierung bei der Erstellung eines CSR-Reports gibt zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, kurz DNK. Er umfasst 20 Kriterien, beispielsweise Strategie, Ziele, Regeln und Prozesse. Die 20 DNK-Kriterien können dann im Nachhaltigkeitsbericht quasi „abgearbeitet“ werden. Dabei sagt die Checkliste des DNK für jedes der 20 Kriterien, anhand welcher Aspekte und wie man es misst.

Beispiele CSR-Kriterien:

DNK 3 – Ziele
Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

1. Aspekt: Berichten Sie, welche mittel- und langfristigen Ziele sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat.

2. Aspekt: Erläutern Sie, welche Ziele mit besonders hoher Priorität behandelt werden und erläutern Sie, wie und warum Sie zu dieser Priorisierung kommen.

3. Aspekt: Erläutern Sie, wie die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert wird und wer im Unternehmen dafür zuständig ist.

4. Aspekt: Berichten Sie, ob und wie Sie sich bei Ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen beziehen.

DNK 12 – Ressourcenmanagement
Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

1. Aspekt: Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für die Ressourceneffizienz und die ökologischen Aspekte Ihrer Unternehmenstätigkeit.

2. Aspekt: Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

3. Aspekt: Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

4. Aspekt: Berichten Sie über wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit, aus ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben.

Informationen und Kennzahlen dazu:

  • GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen
  • GRI SRS-302-1: Energieverbrauch innerhalb der Organisation
  • GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
  • GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
  • GRI SRS-306-2: Abfall nach Art und Entsorgungsmethode
  • EFFAS E04-01: Gesamtgewicht des Abfalls
  • EFFAS E05-01: Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird
  • EFFAS E01-01: Gesamter Energieverbrauch

Aufbau des CRS-Reports

Vor Beginn der Erstellung sollte man alle o.g. Fragen geklärt haben:

  • Optik – mit Bildern, Grafiken, bunt oder schwarz / weiß?
  • Umfang – bei einem Print-CRS-Report muss die Seitenzahl immer durch 4 teilbar sein.
  • Sprache / Verständlichkeit – Content für Spezialisten (Finanzanalysten z.B.) oder für alle?
  • Inhaltliche Schwerpunkte je nach Zielgruppe  – für Kunden bieten sich regionale soziale und ökologische Projekte an, für die eigenen Mitarbeiter eher die Entwicklung Personalkennzahlen usw.

Natürlich kann man sich das alles selbst erarbeiten. Hilfreich ist ein Raster, an dem man sich vorwärts arbeiten kann. Gute Hilfestellung bieten CSR-Berichte anderer Unternehmen, am besten solcher, die schon seit einigen Jahren berichten. Alternativ und einfacher geht es, wenn man eine Agentur beauftragt, die schon Erfahrung in der Erstellung solcher Nachhaltigkeitsberichte hat. (Übrigens, so sieht der CSR-Report von media4nature aus ….) Eines aber bleibt Aufgabe im Unternehmen: die Infos und Kriterien „herbeizuschaffen“, die den Inhalt bilden.

Und wenn Sie sich jetzt fragen, wo beim Thema CSR anfangen – fragen Sie uns. Von der Beratung bis zur Umsetzung, wir stehen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Was kann man an einem Flyer umweltfreundlich machen?2020-08-12T13:53:02+02:00

Ein Flyer (Werbehandzettel) oder ein Beileger besteht ja aus Papier. Also fällt als Erstes das verwendete Papier zum Stichwort „Ökologie“ ein. Insgesamt entscheiden diese Faktoren über das Maß der Umweltfreundlichkeit:

  • eingesetztes Papier: Recyclingpapier, gebleicht oder ungebleicht, aus welchem Rohstoff?
  • Farben für den Print: keine umweltschädlichen Chemikalien, keine Lacke usw.
  • Produktionsverfahren
  • Länge und Art der Transporte, sowohl der genutzten Materialien als auch des fertigen Flyers
  • Reduktion des emittierten CO2
  • Recyclingfähigkeit
  • Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten.

 

Was ist nachhaltiger Content – was macht Content nachhaltig?2019-05-02T16:37:33+02:00

Content beschreibt den textlichen Inhalt von etwas. Umgangssprachlich hat sich Content hauptsächlich als Bezeichnung für das eingebürgert, was man auf Internet-Seiten inhaltlich findet. Also nicht die Links, Bestellmöglichkeiten, Bilder, Produkte, sondern Informationen. Das lässt sich vielleicht am einfachsten am Beispiel eines Webshops erklären: hier gibt es die Produktbilder, die Preise, den Link zum Warenkorb / dem Bestellablauf. Und die Produktbeschreibung – das ist der Content. Je ausführlicher und informativer dieser für den Interessenten ist, desto besser ist der Content.

Eigentlich ist demnach jeder Content nachhaltig, solange er im Netz steht. Und er ist dann nachhaltig, wenn er sich um nachhaltige Themen dreht.

In unserem Verständnis ist Content dann nicht mehr nachhaltig, wenn er den Leser keinen Mehrwert bietet oder gar hinters Licht führt. Reines Aneinanderreihen von Keywords ohne brauchbare Informationen ist nicht nachhaltiger Content. Ganz offen gesagt, genau wie dieser Eintrag hier … bitte verzeihen Sie uns die ehrlichen Worte. Aber ein Beispiel zeigt es nun einmal am besten und in machen Fällen braucht man für Suchmaschinen nicht nachhaltigen Content.

Deswegen unser Tipp: Lesen Sie lieber, was nachhaltiges Marketing ausmacht, oder die Infos in unserem Blog. Dort finden Sie nachhaltigen Content.

 

Was ist Green Marketing?2020-08-12T14:12:14+02:00

Green Marketing ist Marketing, das ökologische Aspekte beachtet. Und zwar in allen „Disziplinen“, die zum klassischen Marketing gehören, also

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb.

Green Marketing fängt demnach eigentlich schon beim Produkt an. Jetzt kann aber nicht jedes Produkt öko sein. Auch bei der Preispolitik ist es bei vielen Produkten schwierig, ökologische Aspekte mit einzubeziehen.

Sehr viel stärker ist die Beachtung der Umweltfreundlichkeit und des Klimaschutzes in der Vermarktung und beim Vertrieb. Hier kommen Aspekte wie

  • CO2 Einsparung
  • eingesetzte Materialien
  • Produktionsverfahren
  • Print oder digital?
  • Länge der Transportwege

ins Spiel. Recyclingfähigkeit, Reduktion des emittierten CO2, Vermeidung umweltschädlicher Chemikalien, Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten … das alles macht Green Marketing aus.

Andere Bezeichnungen sind „umweltfreundliches Marketing“ oder „ökologisches Marketing“. „Nachhaltiges Marketing“ dagegen fasst den Begriff weiter und beachtet neben den ökologischen Auswirkungen auch die sozialen und ethischen Komponenten.

Was ist ein CheckN?2022-01-05T16:14:02+02:00

CheckN ist ein Nachhaltigkeits-Check für Unternehmen und bewertet den Stand betrieblicher Nachhaltigkeit auf der Grundlage der SDGs der Vereinten Nationen. Der CheckN darf nur von B.A.U.M. oder deren zertifizierten Beratern durchgeführt werden, er findet als Workshop vor Ort statt.

Abgerundet wird der Workshop zum CheckN mit Handlungsempfehlungen. Auch Schnittstellen zu zertifizierbaren Nachhaltigkeitsansätzen wie DNK, GWÖ, GRI u.a. werden aufgezeigt.

media4nature ist zertifizierter Anbieter des CheckN in Bayern, speziell für die Region Mittelfranken, also Nürnberg, Fürth, Erlangen, Bamberg, Bayreuth usw.

Als Ergebnis des Nachhaltigkeitscheck CheckN erhält das Unternehmen eine Auswertung sowie eine Urkunde zu seiner Nachhaltigkeit. Denn man kann viel reden über „wie toll nachhaltig wir sind“ – die Urkunde beweist es auf Basis einer externen unabhängigen Prüfung.

Alles über den Nachhaltigkeitscheck auf einen Blick …

Was bedeutet nachhaltiges Marketing?2020-08-12T14:58:37+02:00

Nachhaltiges Marketing bedeutet, in allen Bereichen des Marketings neben allen anderen Aspekten auch an die Auswirkungen auf Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu denken.

Sein Marketing nachhaltig auszurichten, heißt:

  • langfristig zu denken
  • möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen
  • den CO2-Ausstoß zu reduzieren
  • keine für Mensch, Tier, Umwelt schädlichen Stoffe (z.B. Lacke bei einer Veredelung) einzusetzen
  • sich bei jeder Maßnahme zu fragen, ob sie ökologisch, sozial, ethisch ist.

Dies beinhaltet somit nicht nur die „klassischen Marketingpfeiler“

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb,

sondern auch (und gerade) die Zusammenarbeit mit Partnern – Geschäftspartnern, Lieferanten, Händlern.

Nachhaltiges Marketing umfasst mehr Kriterien als Grünes Marketing oder ökologisches Marketing. Während Letztgenannte“nur“ die ökologischen Aspekte beachten, bedeutet Nachhaltigkeit auch soziale und ethische Aspekte.

Warum soll ich bei Marketing auf Nachhaltigkeit achten?2020-11-18T14:58:05+02:00

Erfolgreiches Marketing braucht einen langen Atem. Man muss mittel- bis langfristig denken bei der Wahl der Marketingkampagnen, der Ideenauswahl, der Buchung der Werbemedien, der Produktion der Werbemittel. Genauso ist es mit der Nachhaltigkeit. Denn sie bedeutet, nicht nur an heute zu denken, sondern auch an die Zukunft. Welche Auswirkungen hat mein Handeln in den nächsten Jahren, Jahrzehnten …

Bringt man Marketing und die „Nachhaltigkeitsdisziplinen“ Ökologie, Ethik, Soziales zusammen, dann bedeutet das:

  • genaue Prüfung der eingesetzten Materialien und Produktionsverfahren
  • Verzicht auf nicht faire / soziale / ökologische Medien
  • Vermeidung von hohem CO2-Ausstoß, u.a. durch kurze Transportwege
  • Allokation von Ressourcen, also beispielsweise keine breite Streuung von Werbeflyern, sondern gezielte Auflagenoptimierung nach Analyse.

Dem Kunden bringt nachhaltiges Marketing in der Regel höhere Qualität in seinen Marketingmaßnahmen, und damit langfristig einen besseren Absatz und Geschäftserfolg. Zusätzlich nutzt es seinem Image, denn wer will heute noch als „Umweltschädling“ und „Klimaschutzfeind“ dastehen?

Parallel nutzt es der Gesellschaft, denn je nachhaltiger das Handeln, desto mehr profitieren wir alle davon.

Mehr zu nachhaltigem Marketing hier. Und wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit nachhaltigem Marketing ein besseres Geschäft machen können, sprechen Sie mit den Experten. Uns.

Transportwege – machen die einen Unterschied?2019-05-02T14:23:53+02:00

Da hat man als Agentur für seinen Kunden eine Beilage für sein umweltfreundliches Produkt gebucht, in einem grünen Medium. Die Beilage ist auf Recyclingpapier gedruckt, beim Druck wurden keine umweltschädlichen Chemikalien eingesetzt. Der Kunde sitzt in München, also hat man im Sinne Regionalität auch einen Drucker vor Ort beauftragt.

Der Haken: der Verlag der Zeitschrift, in der die Beilage zugefügt wird, sitzt in Hamburg. Der Verarbeiter auch. Das heißt, die Palette mit den Beilegern muss einmal quer durch Deutschland gebracht werden. Das ginge per Zug, per LKW (das meistgenutzte Transportfahrzeug) oder gar per Flugzeug. Bei allen ergibt sich ein mal größerer, mal kleinerer CO2-Ausstoß. Dieser hätte vermieden werden können, wenn man eine Druckerei in oder in der Nähe von Hamburg beauftragt hätte.

In Zahlen: je 10 kg Beileger wurden beim Transport per Zug rund 2,7 kg CO2 freigesetzt, beim LKW-Transport sind es ähnliche Werte und per Flugzeug wären es rund 50 kg klimaschädliches CO2. Der LKW schneidet deswegen nicht so schlecht ab, weil man den Güterzug nicht isoliert betrachten kann, denn An- und Abtransport zum Bahnhof erfolgen in der Regel auch per LWK.

Also ja – auch die Transportwege sind für ein bis zu Ende gedachtes ökologisches Marketing relevant.

 

 

Kann digitales Marketing Energie einsparen?2019-05-02T09:22:47+02:00

Die Digitalisierung durch Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) kann Energie vor allem in Hinsicht auf den Papierverbrauch einsparen. Digitale Medien können aber auch generell ein Ersatz für Print–Marketing sein. Durch das Social Media Kampagnenmanagement wird die aufwändige Organisation beispielsweise eines Events in die schnelle digitale Welt verlagert.

Man darf aber nicht pauschalisieren, dass generell „digital“ Energie einspart. Denn jeder Klick verbraucht Energie. Laut Greenpeace ist „das Internet“ der sechstgrößte Energieverbraucher der Welt. Jeder Click, mit dem man eine neue Seite aufruft, verbraucht 11,6 Joule. Bei 1,2 Mio. Clicks (das kommt pro Minute bei Facebook zusammen) sind das bereits 3,8 Megawattstunden. SOmit verbraucht auch eine rein digitale Kampagne Energie.

Die Anwort lautet also „kann, ja, aber nicht immer zwangsläufig“.

Ist Nachhaltigkeit für Personaler, im Recruiting, wichtig?2020-08-19T12:49:42+02:00

Eindeutige Antwort: ja! Wie ein Unternehmen in der Nachhaltigkeit aufgestellt ist – darauf achten inzwischen immer mehr Bewerber. Und zunehmend orientieren sich Mitarbeiter neu, wenn sie den Eindruck haben, ihr jetziger Arbeitgeber sei Ökologie & Soziales egal. Natürlich ist es für Personaler schwer, im Recruiting auch die Positionierung zu Nachhaltigkeit darzustellen. Sie darf aber auf keinen Fall vernachlässigt werden.

84 % der Bewerber finden es „wichtig“ oder „sehr wichtig“, dass ihr neuer Arbeitgeber Verantwortung übernimmt. Hier können sich Unternehmen mit CSR und Green Marketing positiv positionieren – auch für erfolgreiches Recruiting.

Ein Nachhaltigkeitsaspekt ist beispielsweise, wie ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht. Unzufriedene Mitarbeiter äußern sich häufig auf Plattformen zur Arbeitgeber-Bewertung wie kununu. Personaler sollten auf jeden Fall darauf achten, welche Bewertungen dort eingestellt werden, und auf negative möglichst eingehen und nachvollziehbar antworten. Das zeigt, Mitarbeiter werden ernst genommen. Ein anderer Nachhaltigkeits Key Perfomance Indikator, wichtig für Personaler, könnte die Fluktuationsquote im Unternehmen sein.

 

 

Wofür steht KPI?2020-08-12T14:08:42+02:00

KPI steht für Key Performance Indikator bzw. im Plural auch für Key Performance Indikatoren. Diese „Schlüssel Indikatoren“ sind Kennzahlen, die den Erfolg eines Unternehmens anzeigen. Ein klassischer KPI ist der Umsatz je Zeitraum, ebenso der ROI (Return on Investment).

Key Performance Indikatoren dienen zur Zielfestlegung und Messung der Zielerreichung. Im Marketingbereich sind dies beispielsweise

  • Öffnungsquote eines Newsletters
  • Responsequote
  • Bestellquote
  • Markenbekanntheit
  • CpC bei Onlinekampagnen (Cost per Click, wieviel kostet mich ein Click auf die Anzeige)
  • CTR (Click-through-rate, wie viele Clicker besuchen dann die Site und bestellen letztendlich)

Schwierig wird die Definition bei qualitativen Zielen. Gerade das Thema Nachhaltigkeit mit KPI messbar zu machen, ist eine Herausforderung. Denkbar ist hier z.B. der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens.

Wie macht man einen Prospekt nachhaltig?2019-05-17T15:53:14+02:00

Ein Prospekt besteht ja aus Papier. Deswegen kommt als Erstes das genutzte Papier zum Stichwort „Nachhaltigkeit“ in den Sinn. Insgesamt entscheiden aber mehr Faktoren, ob ein Prospekt nachhaltig ist:

Generell sollte man sich auch jedes Mal die Frage stellen, ob überhaupt ein gedruckter Prospekt zwingend nötig ist, oder ob es nicht auch eine PDF-Datei zum Download / Mailversand tut.

 

Wie können verantwortungsvolle Produkte entstehen?2020-08-12T14:59:35+02:00

Verantwortungsvolle Produkte entstehen dadurch, dass sich Menschen Gedanken machen. Indem sie nachhaltig produzieren, und über den Herstellungsprozess transparent informiert wird.
Die Kunden und Abnehmer müssen spüren, was sie mit dem Kauf eines nachhaltigen Produktes bewirken.

 

Wie funktioniert ein Nachhaltigkeits-Check?2020-11-30T15:58:00+02:00

Unter Nachhaltigkeits-Check verstehen wir eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsberatung für eine Firma. Dabei werden alle Aspekte, bei denen Nachhaltigkeit eine Rolle spielt, betrachtet: ökologische und ökonomische sowie soziale, extern für die Produkte / Dienstleistungen, intern in den jeweiligen Ressorts. Das hört sich immens an, kann aber relativ zügig umgesetzt werden.

Eine praktikable Lösung für einen Nachhaltigkeits-Check ist der CheckN: ein Beratungstag, an dem anhand der 17 Sustainable Developement Goals (SDGs) genau die vorgenannten Punkte individuell für die jeweilige Firma hinterfragt und bewertet werden. Dabei werden auch mögliche Key Performance Indikatoren identifiziert.

Als Ergebnis bekommt das Unternehmen dann einen Nachhaltigkeits-Fahrplan mit Ansatzpunkten im gesamten Betrieb, inklusive der Kommunikation an die Kunden.

Besonders für Mittelständler eignet sich ein solcher Nachhaltigkeits-Check – ein überschaubares Invest, statt eines fünfstelligen Betrages für diverse Manntage „Nachhaltigkeits-Consulting“. Und die Ergebnisse fließen dann in die Nachhaltigkeitskommunikation des Unternehmens ein. Dann wird auch das Marketing glaubhaft nachhaltig und authentisch – eine runde Sache.

Und falls man lieber erst einmal für sich prüfen will, wo das Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit gerade steht – wir haben dazu einen Online Quick Nachhaltigkeits-Check entwickelt.

Wer muss einen CSR-Report erstellen?2021-05-21T10:33:55+02:00

CSR steht für Corporate Social Responsibility. Und bedeutet „unternehmerische Gesellschaftsverantwortung“.

Seit 2017, mit dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz, haben börsennotierte Unternehmen und große Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen mit einer Bilanzsumme größer 20 Mio. Euro oder Umsatzerlöse größer 40 Mio. Euro im Jahr und zugleich mehr als 500 Mitarbeitern eine Berichtspflicht zu CSR zusätzlich zu ihren Finanzberichten. Auf freiwilliger Basis kann jedes Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen.

Mehr zu CSR hier.

Die EU-Taxonomie sieht vor, diese Berichtspflicht Nachhaltigkeit stark zu erweitern. Unter anderem betrifft es die Mitarbeiterzahl (neu: ab 250) und dass nicht nur börsennotierte Aktiengesellschaften betroffen sind, sondern Rechtsformen einbezogen werden. Die Details werden bis Ende 2021 erwartet.

Welche Rolle spielt Recycling für die Werbebranche?2019-05-02T10:28:15+02:00

Derzeit scheint das Thema Recycling noch eine untergeordnete Rolle in der Werbebranche zu spielen. Das ändert sich hoffentlich, denn es existieren viele Ansatzmöglichkeiten. So gibt es verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von recyceltem Plastik wie beispielsweise die Herstellung von Lebensmittelverpackungen, Möbeln, Kleidung und Schmuck etc. Weiterhin schaffen kreative Arbeiten mit Plastik neue Produktionswege und ein besseres Image des Materials.

Eigentlich selbstverständlich für jede Werbeagentur sollte inzwischen die Nutzung von Recyclingpapier bei Printmedien wie Mailings oder Prospekten sein.

Auch bei der Organisation von Events und Messen kann man inzwischen sehr gut auf recyceltes Material z.B. für Becher oder Standgestaltung zurückgreifen.

Generell gibt es vielfältige Möglichkeiten, bei Werbeaktionen neben der erreichbaren Erfolgsquote auch auf die ökologische Auswirkung der Maßnahme zu achten und dabei besonders auf den Aspekt des möglichen Recyclings.

 

Was sind Nachhaltigkeits Key Performance Indikatoren?2020-08-14T16:10:43+02:00

Key Performance Indikatoren sind Kennzahlen, die den Erfüllungsgrad hinsichtlicher definierter Erfolgsfaktoren messen. Für Umsatz, Gewinn, Deckungsbeitrag oder Marketingkennzahlen wie Responsequote, Bekanntheitsgrad usw. sind sie einfach zu definieren. Herausfordernder ist die Definition von Nachhaltigkeits Key Performance Indikatoren!

Denn eine allgemeingültige Liste dazu gibt es nicht. Sie variieren von Unternehmen zu Unternehmen, von Branche zu Branche. So haben Fluggesellschaften größtenteils andere KPI als Käseanbieter.

Nachhaltigkeits Key Performance Indikatoren, die für fast alle Unternehmen zutreffen, sind beispielsweise:

  • CO2-Fußabdruck der IT – oder, kleiner gefasst, der Website
  • Fluktuationsquote
  • Verbrauch natürlicher Ressourcen wie Wasser.

Ein bewährtes Verfahren, um die KPI für Nachhaltigkeit zu identifizieren, ist ein Nachhaltigkeits-Check anhand der 17 SDGs. Diese Sustainable Developement Goals wurden von den Vereinten Nationen (UN) definiert und decken alle Nachhaltigkeit-Aspekte ab.

Was sind die SDGs?2020-11-18T14:36:43+02:00

SDGs sind die Sustainable Developement Goals. Insgesamt gibt es 17 SDGs, die von den Vereinten Nationen 2015 beschlossen wurden und Teil der 2030er-Agenda sind. Die einzelnen Ziele sind:

1. Armut beenden
2. Hunger beenden, Ernährung sichern
3. Gesundheit für alle
4. Bildung für alle
5. Gleichberechtigung von Frauen und Männern
6. Wasser und Toiletten für jede/n
7. Erneuerbare Energie für alle
8. Gute Arbeit für alle
9. Breitenwirksame Industrialisierung und verlässliche