Die Vereinten Nationen haben 2015 Ziele für eine nachhaltigere, bessere Welt veröffentlicht. Insgesamt gibt es 17 der Sustainable Developement Goals, kurz SDG genannt. Leider sind sie außerhalb der Nachhaltigkeitsszene und der Politik nicht so bekannt, wie es ihnen gebührt. Das hat unsere Blitzumfrage auf Twitter ergeben. Deswegen stellen wir in loser Reihenfolge alle SDG vor. Beginnen wir anlässlich des „Tag des Meeres“ mit dem SDG 14, Leben unter Wasser.

Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Um dies zu erreichen, wurden 7 inhaltliche Unterziele und 3 Umsetzungsmaßnahmen definiert. So zerlegt man das große Ziel in einzelne, handhabbare „Portionen“. Jedes Land, jedes Unternehmen, jede einzelne Person kann so dazu beitragen, das Ziel „Leben unter Wasser“ zu erhalten.

Die inhaltlichen Unterziele des SDG 14 sind:

  1. Meeresverschmutzung reduzieren
  2. Meeres- und Küstenökosysteme wiederherstellen und schützen
  3. Übersäuerung der Ozeane reduzieren
  4. Überfischung beenden, nachhaltigen Fischfang fördern
  5. Meeres- und Küstengebiete besser erhalten
  6. Fischereisubventionen bei Überfischung abschaffen
  7. Wirtschaftliche Vorteile aus nachhaltiger Nutzung der Meeresressourcen erhöhen

Die Umsetzungsmaßnahmen des SDG 14 lauten:

  1. Wissen, Technologie und Forschung für gesunde Ozeane fördern
  2. Handwerkliche Kleinfischer stärken
  3. Internationales Seerecht zur nachhaltigen Ozeannutzung implementieren und einhalten

Einzelne Ziele sind schnell klar – Meeresverschmutzung reduzieren beispielsweise. Dazu gehört, keinen Abfall ins Meer zu entsorgen. Aber eben auch, den Müll so zu entsorgen, dass er nicht über Regen und Flüsse ins Meer gespült werden kann. Bei dem Thema „Meeres- und Küstenökosysteme erhalten“ kommen auch schnell wir alle, die Urlaub am Meer machen, ins Spiel. Dazu gehört, Dünen nicht zu betreten, eben nicht den schnellen Abkürzungspfad zu nehmen, und für die Raucher: Zigarettenstummel einsammeln und nicht in den Sand stecken! Spanien bringt gerade Vorschriften auf den Weg, an immer mehr Stränden das Rauchen zu verbieten. Weniger wegen der Luft, sondern weil eben Zigarettenstummel sich nicht so schnell auflösen und das enthaltene Rest-Nikotin bis zu 40 Liter Wasser je Stummel vergiftet.

Green Marketing bedeutet auch „Informieren“

Die Handlung eines Einzelnen, sei es Unternehmen oder Privatperson, mag bedeutungslos erscheinen. Handeln aber viele so, dann hat es Folgen. Und der Mensch neigt nun einmal dazu, seinen eigenen Vorteil in den Vordergrund zu stellen und zu sagen „macht ja nicht so viel aus“. Wenn der Mensch aber versteht, was er durch sein Handeln – das eben oft gar nicht böswillig ist, sondern eine natürliche Verhaltensweise – anrichtet, dann ändert er sein Handeln. Deswegen bedeutet für uns nachhaltiges Marketing eben auch, zu informieren. Warum es wichtig ist, dass die Meere nicht übersäuern. Warum Plastikvermeidung sinnvoll ist. Oder eben für Lebensmittelanbieter, warum es sinnvoll ist, öfter  mal statt Thunfisch (überfischt) andere Fischsorten zu verspeisen.

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