Da haben Sie sich ganz tolle Texte überlegt (oder überlegen lassen, von Ihrer Marketingagentur). Und wunderbare Fotos Ihres Angebots sind auch auf der Website beziehungsweise im Prospekt. Aber die Verkaufszahlen / die Sympathiewerte / die Bekanntheitswerte stagnieren. Woran liegt es? Meistens liegt es …. lassen Sie sich überraschen, ob Sie sich vielleicht wiedererkennen. In unseren 5 einfachen, aber sehr effektiven Tipps für höheren Marketing-Erfolg.

1. Das Briefing legt die Grundlage für eine erfolgreiche Marketingaktion

Sie wissen alles über Ihre Firma, Ihr Produkt. Dann muss es doch reichen, „einen Verkaufs-Flyer“ in Auftrag zu geben … eben nicht. Wo soll der Flyer eingesetzt werden, welche Zielgruppe soll er ansprechen, zu welchem Anlass usw. Ja, selbst ob Außen- oder Inneneinsatz ist wichtig! Denn je nachdem muss unterschiedliches Papier / Material eingesetzt werden. Und die Zielgruppe, der Leser und damit potentielle Kunde, muss so genau und detailliert wie möglich beschrieben werden. So können Wording, Farb- und Bildwelt perfekt auf ihn / sie abgestimmt werden.

2. Nicht in Produkt- und Firmenbezeichnungen verfangen

R2D2 und C3PO sind wohl die einzigen „Produktnamen“, die man sich merkt. Bei allem anderem ist ein schöner klangvoller Name, kein Firmeninterna, besser. Auch „Nummer 5“, wäre nicht ein Film daraus geworden, würde den Menschen nichts sagen. Nummer 5 von was? (Für die Jüngeren: Nummer 5 war ein fiktiver Filmcharakter, ein US-Kampfroboter, der durch einen Blitzschlag anfing zu leben. Und Emotionen zu entwickeln) Und der Golf wäre als „Käfer-Nachfolger“ sicher nicht so erfolgreich geworden.

Genauso verhält es sich mit firmeninternem „Slang“. Dabei handelt es sich meistens um Fachchinesisch, gern noch ergänzt um firmeninterne Abkürzungen. So werden beispielsweise von Banken und Sparkassen Spareinlagen mit SP abgekürzt, Sparbriefe mit SB. SB steht aber im „normalen Sprachgebrauch“ für Selbstbedienung.

Vermeiden Sie also in allen externen Texten (Mailings, Anzeigen, Websites) firmenspezifische Bezeichnungen und Fachausdrücke. Damit beeindrucken Sie nicht, sondern irritieren den Leser eher.

3. Bitte vermeiden: Neues um jeden Preis

Sie sehen Ihre Marketingkampagne, Ihr Logo, Ihre Werbung Tag für Tag. Da kann man sich schnell sattsehen. Und Sie sehen Ihre Werbung mit anderen Augen als Ihr Kunde. Der denkt nämlich nicht darüber nach, ob das Logo nun abgerundet oder kantig ist, und wo es in der Anzeige platziert ist. Viele Unternehmen machen den Fehler, alles immer „weiterentwickeln“ zu wollen, weil „sich der Kunde ja sattgesehen hat“. Nein, nicht der Kunde, sondern der Entscheider im Unternehmen!

Man will einfach das Bekannte, Vertraute. Und es soll gut aussehen, das Produkt positiv herausstellen und zum Kauf animieren.

Bei Abweichungen sollten Sie aber penibel sein. Ob das Rot in der Anzeige nun CMYK xxx oder Pantone xyz ist, fällt eher Ihnen oder der Agentur auf. Dem Kunden fällt nur auf „ist das das übliche Rot“? Und wenn sich dadurch Verwirrung einstellt, und der Kunde eher darüber nachdenkt, als darüber, ob er Ihr Angebot gut findet …. müssen wir weitersprechen?

4. Nutzen Sie die wertvollste Quelle für Innovationen: Ihre Kunden

Kundenbeschwerden und Rezensionen bei GoogleMyBusiness, Holidaycheck usw. sind eine wertvolle Quelle für Anregungen. Der dritte Übernachtungsgast beschwert sich, dass er die Bettwäsche kratzig fand? Zeit, über eine andere Wäscherei nachzudenken! Es häufen sich Rückmeldungen am Telefon, dass der Bestellvorgang online zu kompliziert war? Dann sollten Sie ihn vereinfachen …

Eine andere, sehr einfache und kostengünstige Möglichkeit ist … die Kunden einfach zu fragen. Zum Beispiel im Newsletter – fragen Sie doch einfach mal in einem Ihrer nächsten Newsletter, was Ihre Kunden an Themen / Produkten / Services gern hätten. Sie werden überrascht sein! Vor allem, wenn Sie neben einigen Ideen oder Anregungen auch die Möglichkeit für freie Texteingabe lassen. Da kommen erfahrungsgemäß viele gute Ideen zusammen.

5. Die kundenzentrierte Ansprache

Kennen Sie das auch? Sie kriegen einen Werbebrief, oder lesen eine Produktinfo auf einer Website. Und da steht immer nur „wir“. „Wir bieten, wir zeigen, unser Produkt xyz …“. Aha. Schön für das Unternehmen, dass es so stolz auf sich ist. Aber niemand will gern von anderen lesen. Sondern von sich. Also: wenn Sie schon „wir“ lesen müssen, dann nur in Verbindung mit „wir bieten Ihnen“. Dann sieht der Leser gleich, was für ihn der Vorteil ist. Übersetzt heißt es: setzen Sie Texte immer so auf, dass der Kunde / der Leser im Mittelpunkt steht. Also nicht „unsere Beratung ist die beste“, sondern „mit Beratung sprechen Ihre Texte genau Ihre Wunschkunden an“.

So, das waren vier Asse und ein Joker – 5 einfache und sehr effektive Tipps für nachhaltigen Marketing-Erfolg. Die aber im täglichen Tun und vor allem im Gefühl, immer etwas Neues liefern zu müssen, oftmals vergessen werden. Bei uns nicht. Garantiert.

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