„Mein Freund, der Baum“ – wer kennt noch diesen alten Schlager? Im Lied geht es nicht gut aus für den Baum: er wird gefällt. Wie leider viel zu viele Bäume, nicht nur im fernen Regenwald, sondern auch hier bei uns in Deutschland. Dabei sollten eher Bäume gepflanzt werden, denn ein Baum ist ein Klimaretter, ein CO2-Speicher, sogar eine Gesundheitskur.

Ein Stadtbaum kühlt wie 81 Kühlschränke

Mittels Blatttranspiration (Verdunstung) kühlt ein Baum seine Umgebung. So haben Wissenschaftler der TU München ermittelt, dass ein Stadtbaum jährlich die gleiche Kühlleistung wie 81 Kühlschränke erbringt, nämlich bis zu 12.000 kWh.

So können Bäume zum Klimaretter werden, in heißen Sommern schaffen sie den kühlenden Ausgleich. Ein gutes Argument für mehr Bäume in Großstädten, sowie für Konzepte zur Fassadenbegrünung!

Bäume speichern CO2 und produzieren Sauerstoff

Das lernt man im Biologieunterricht: Photosynthese, der Vorgang, bei dem mittels Licht CO2 umgewandelt wird in Glukose und Sauerstoff (vereinfacht ausgedrückt). Und genauso einfach: frei emittiertes CO2 ist der Hauptverursacher der Erderwärmung und des Klimawandels. Dabei sind nicht alle Bäume gleich effektiv … hier die Rangliste der Bäume nach ihrer CO2-Aufnahme:

  1. Buche (Rotbuche, Hainbuche, Blutbuche), Kastanie, Kirsch, Linde
  2. Eiche, Ahorn, Esche, Ulme, Robinie
  3. Kiefer (Schwarzkiefer, Waldkiefer), Lärche
  4. Fichte, Tanne (Nordmanntanne, Weißtanne), Douglasie

Alter Baum

Deswegen kann man den Baum mit Fug und Recht als Klimaretter bezeichnen. Und ein alter, gesunder und großer Baum produziert am Tag so viel Sauerstoff, dass 10 Menschen mit Atemluft versorgt werden. Deswegen ist es so schade, eigentlich schon Augenwischerei, wenn vor allem in Städten beim Fällen von großen alten Bäumen mit „Ersatzbepflanzungen“ argumentiert wird. Bis ein junger Baum die Effektivität in der CO2-Speicherung sowie Sauerstoff-Produktion erreicht hat, dauert es Jahre bis Jahrzehnte. Ziel sollte also sein, Bäume zu erhalten und zusätzlich neue zu pflanzen.

Bäume stärken das Immunsystem

Hier wirkt der Gang durch den Wald, vor allem bei einem Nadelwald, wie eine Gesundheitskur. Denn Bäume stärken durch ihre Ausdünstungen das menschliche Immunsystem. Sie verströmen verschiedene Duftstoffe, um beispielsweise als Art Kommunikationsmittel andere Bäume vor fresslustigen Tieren zu warnen. Diese botanischen Duftstoffe heißen Terpenoide.

Besonders die Terpenoide von Nadelbäumen (Kiefer, Tanne und Fichte) seien laut Wissenschaft besonders effektiv – sie töten Krebszellen ab. In Laborversuchen bildeten sich bösartige Tumore zurück, keimende Krebszellen wurden abgetötet. Derzeit wird die Wirkung auf Menschen und außerhalb von Laboren erforscht. Nach ersten Ergebnissen dieser Studie hat man nach 1 Tag Aufenthalt in einem Nadelwald (mit tief Einatmen natürlich) knapp 40 % mehr „Killerzellen“ im Blut. Das sind die Abwehrzellen des körpereigenen Immunsystems. Und nach 2 Tagen wären es sogar 100 % mehr, und dieses Niveau bleibt einen ganzen Monat lang erhalten! Also eine exponentielle Steigerung, denn der 1-Tages-Effekt hält nur eine Woche, berichtet GEO.

Wald

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