CSR stand lange Jahre für Corporate Social Responsibility. Und bedeutet „unternehmerische Gesellschaftsverantwortung“. Inzwischen wird das Kürzel auch als Corporate Sustainability Report verwendet.

Seit 2017, mit dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz, haben börsennotierte Unternehmen und große Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen mit einer Bilanzsumme größer 20 Mio. Euro oder Umsatzerlöse größer 40 Mio. Euro im Jahr und zugleich mehr als 500 Mitarbeitern eine Berichtspflicht zu CSR zusätzlich zu ihren Finanzberichten. Auf freiwilliger Basis kann jedes Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen.

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Die EU-Taxonomie sieht vor, diese Berichtspflicht Nachhaltigkeit stark zu erweitern. Unter anderem betrifft es die Mitarbeiterzahl (neu: ab 250) und dass nicht nur börsennotierte Aktiengesellschaften betroffen sind, sondern andere Rechtsformen einbezogen werden. Die Details wurden bis Ende 2021 erwartet, die genaue Ausgestaltung zieht sich auch im 2. Quartal 2022 noch hin.

Aktuelle Infos zur verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung.